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Das Hugo-Bremer Projekt 2002

Sie finden <--links die erstellten Plakatwände als A4 Miniaturen im Format .PDF und als Slideshow

Lernortkooperation

Lernen passiert heute weder in der Schule allein, noch allein am Ausbildungsplatz. Schüler in modernen Ausbildungsberufen wie dem Mediengestalter für Digital- und Printmedien lernen heute in Lernfeldern die eine enge Verzahnung der Ausbildung im Berufskolleg und Ausbildungsbetrieb beflügelt. Die Schülerinnen und Schüler, die an unterschiedlichsten Datei- und Betriebssystemen in Firmen- und Schulnetzen arbeiten müssen, Disketten überschreitende, Datenmengen auch zwischen den dualen Partnern der Ausbildung in sachlogischen Zusammenhängen bewegen.

In einem non-Profit Projekt arbeiteten die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Technisch- Gewerbliche Schulen des Hochsauerlandkreises mit der VHS-Arnsberg an der Ausgestaltung und Plakatierung der Hugo-Bremer Ausstellung, eines lokalen Erfinders und Unternehmers vom 27.4. - 23.5.2002 zusammen. In der Mediengestalter Mittelstufe von Auszubildenden vieler Betriebe im Hochsauerlandkreis wurde, auch unter dem Zeitdruck der anstehenden Zwischenprüfung, eine Sammlung von Plakatentwürfen erstellt aus denen eines in großer Stückzahl durch eine lokale Druckerei hergestellt wurde. Die Mediengestalter Unterstufe arbeitete sich gerade in das Bildgestaltungsprogramm Photoshop ein. Da war eine großformatiges Plakat ein dankenswertes Objekt um in einem gleichen Bildhintergrund unterschiedliche Scans zu positionieren und das Ebenenkonzept zu erarbeiten. In einem aktuellen Problem, wie der Ausstellung finden sich natürlich alle Inhalte der Computerprogrammbedienung wieder. Sie verbinden sich über den Lernträger mit der projektorientierten Aufgabenstellung mit dem Ziel der Herstellung eines Produktes - der Hugo Bremer Schautafel. Gestalterisch mussten zu den 5 Schautafeln im Format 1,5*0,6 Meter neben den Farben, der Lesbarkeit und Schriftgröße auch gleiche Linienführungen Emoticons sowie freie Flächen vereinbart werden.

Jetzt kommt die Lernortkooperation in's Spiel. Die Bildvorlagen kamen, wie bei Mediengestaltern üblich, als gescannte Bildvorlagen von einer örtlichen Druckerei die einen Bildband zu der Ausstellung produziert hat. Das Plakat konnte im Berufskolleg so nicht produziert werden. Eine weitere örtliche Druckerei konnte in ihren Plakatmaßen ansprechende Großformate produzieren. Jetzt mussten nur noch die Bilder erstellt und in einem entsprechenden Übergabeformat montiert, im Berufskolleg per Proof auf einem Großformatplotter überprüft und dann auf CD in unterschiedlichen Datenformaten gespeichert werden. Der virtuelle Klassenraum im lo-net half hier zum Austausch der Texte, einiger Bildvorlagen und zur Terminhaltung. Auch Ausbilder und Partner waren im Klassenraum eingeladen.

 

Andere interessante Lichtseiten

http://www.centennialbulb.org/  - die am längsten brennende Lampe der Welt - mit Webcam

http://www.licht-museum.de - in Arnsberg Neheim mit den Exponaten von Hugo Bremer

 

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